USA: Verunsicherung bei neuer e-Pass Regelung

Bei manchen internationalen Reisenden herrscht Verärgerung über die US-Vorschrift zu e-Pässen. Neue gesetzliche Regelungen schränken die Einreise für bestimmte Reisende mit alten Reisepässen ein – selbst wenn die Pässe noch gültig sind.

Seit dem 1. April gilt ein neues US-Reisepassgesetz, das unter einigen internationalen Reisenden Frustrationen auslöst. Nach diesem Gesetz müssen Staatsangehörige von 38 Ländern des Visa Waiver Programms zur visafreien Einreise in die USA elektronische Reisepässe vorweisen.

Reisende, die mit einem gültigen, aber veralteten, Reisepass reisen, werden sich möglicherweise erst am Flughafen kurz vor dem Abflug bewusst, dass sie nicht in die USA einreisen können. Andere benötigte Reisegenehmigungen werden Reisenden mit einem veralteten Reisepass nämlich nach wie vor erteilt.

Die gute Nachricht ist, dass viele Reisende bereits elektronische Reisepässe besitzen, da die integrierten Computerchips seit 2006 stufenweise eingeführt wurden.

Wie können Sie feststellen, ob Sie die neuen elektronischen Anforderungen erfüllen?

Suchen Sie nach dem ePass-Symbol auf der Vorderseite Ihres Reisepasses (siehe Bild). Darüber hinaus können Sie auf der Webseite der Grenzschutzbehörde der USA unter esta.cbp.dhs.gov/esta/ Ihren Visastatus überprüfen, bevor Sie in die USA einreisen.

Die Forderung nach elektronischen Reisepässen ist Teil eines umfassenden Sicherheitsgesetzes, mit dessen Umsetzung die USA Anfang des Jahres begonnen hat. Das Gesetz schränkt darüber hinaus die visafreie Einreise für folgende Personen ein:

  • Staatsangehörige von Ländern des Visa Waiver Programms, die am oder nach dem 1. März 2011 in den Iran, Irak, Sudan oder nach Syrien gereist sind, oder sich dort aufgehalten haben (mit begrenzten Ausnahmen für Reisen zu diplomatischen oder militärischen Zwecken).
  • Staatsangehörige von Ländern des Visa Waiver Programms, die gleichzeitig die Staatsangehörigkeit von Iran, Irak, Sudan oder Syrien besitzen.

Das US-amerikanische Außenministerium hat auf seiner Website detaillierte Informationen über die Einschränkungen veröffentlicht.

(Quelle: moveonline, Juni 2016)