Marktmonitor Russland: Rezession geht weiter

Niedrige Ölpreise, internationale Sanktionen, eine hohe Inflationsrate und eine deutliche Abschwächung der Währung lassen Russlands Wirtschaft schrumpfen. Im Biztrails-Marktmonitor erfahren Sie, was Geschäftsreisende in Russland wissen sollten.

Einblicke in die Geschäftsreisebranche

2015 haben fast 35 Millionen Reisende aus dem Ausland Russland besucht. Die meisten Reisenden kamen aus den ehemaligen Ostblockländern, u. a. aus der Ukraine, Kasachstan, Usbekistan und Polen. Etwa 17 % der Reisenden besuchten Russland aus geschäftlichen Gründen. Zum Vergleich: Nach Frankreich reisen nur 9 % aller Reisenden zu Geschäftszwecken.

Unter den Geschäftsreisemärkten Europas steht Russland an zehnter Stelle; die Ausgaben für Geschäftsreisen beliefen sich 2015 auf knapp 9 Milliarden Dollar. Die Ausgaben sind aufgrund der Abwertung der russischen Währung seit 2014 rückläufig. Die Ausgaben von Geschäftsreisenden in Russland sind daher potenziell weitaus höher.

Internationale Hotelketten konzentrieren sich hauptsächlich auf Moskau und St. Petersburg und in diesen Städten wird weiter expandiert. Hotelbetreiber erschließen jedoch zunehmend auch andere Teile des Landes. In den nächsten 12 Monaten ist die Eröffnung von neuen internationalen Hotels in Krasnodar, Perm und Woronesch geplant.

Sanktionen, die Rezession und die Abwertung der Währung haben die russischen Fluggesellschaften hart getroffen. Nach dem Zusammenbruch der führenden privaten Fluggesellschaft Transaero sind S7 Airlines und UTair die einzig wahren Konkurrenten von Aeroflot. Aeroflot ist mit 43 % aller Flüge nach wie vor der führende Anbieter auf dem einheimischen Markt.

Mehr Informationen über die wirtschaftliche Lage sowie die Chancen und Herausforderungen für Russland finden Sie im vollständigen „Marktmonitor Russland“ auf http://www.biztrails.com/panorama/.

(Quelle: moveonline, Juli 2016)