Das sind die Hotel-Trends 2018

Die Hotel-Trends für Geschäftsreisende werden von zwei großen Themen bestimmt: Digitalisierung und Individualität. Erfahren Sie mehr über die Neuheiten, die Ihnen bald im Hotel begegnen.

1. Smartphone als Türöffner

Die Tage der Türschlüssel-Karte sind gezählt. In einigen Hotels können Sie Ihre Zimmertür bereits mit dem Smartphone öffnen. Dieser Trend wird sich sicher durchsetzen. Mit der entsprechenden App checken Sie zunächst digital im Hotel ein und wählen das passende Zimmer aus. Sobald das Zimmer bezugsfertig ist, wird auch Ihr digitaler Schlüssel im Smartphone aktiviert.

2. Digitale Sprachassistenten

Wer zuhause Licht, Musik, Heizung & Co. mit einem digitalen Sprachassistenten bedient, der kann sich gut vorstellen, diesen Service auch im Hotel zu nutzen. Deshalb halten Google Home oder Amazon Echo inzwischen auch auf Hotelzimmern Einzug. Als Gast müssen Sie sich in einem unbekannten Hotel nicht mehr damit auseinandersetzen, wie die Klimaanlage funktioniert oder wo Sie Ihren Lieblingssender im TV finden. Das erledigt der digitale Sprachassistent auf Zuruf.

3. Digitaler Concierge

Das Tablet als digitaler Concierge hat sich schon in vielen Hotels bewährt. Auch dieser Trend wird sich 2018 vermutlich noch weiter verbreiten. Mit dem Tablet auf dem Zimmer können Sie alle Infos aufrufen, die sich früher in der Gästemappe befanden, Sie können sich Essen aufs Zimmer bestellen, einen Tisch im Restaurant reservieren oder Infos über die Stadt abrufen.

Einige Hotels gehen sogar schon so weit, dass sie in der Lobby einen Roboter installieren, der Fragen zum Hotel und zur Stadt beantwortet. Dieser Trend schwappt allerdings gerade erst von Asien zu uns nach Europa. Und ob er sich durchsetzen wird, steht momentan noch in den Sternen. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ist es allerdings durchaus möglich, dass Ihre Präferenzen gespeichert werden und Sie bei Ihrem nächsten Besuch angenehm überrascht sind, weil Sie Ihr Zimmer genauso vorfinden, wie Sie es am liebsten mögen.

4. Co-Working Space im Hotel

Auch auf Geschäftsreise reiht sich nicht immer ein Meeting an das nächste. Wer zwischendurch Leerlauf hat, nutzt die Zeit zum Arbeiten. Aber nicht jeder zieht sich dafür gern aufs Hotelzimmer zurück. Deshalb setzen inzwischen viele junge Hotels auf Co-Working Spaces, die nicht nur für Hotelgäste geöffnet sind. Seite an Seite arbeiten dort lokale Freiberufler und globale Vielreisende. Hier kann man seinem Job nachgehen, Termine wahrnehmen oder auch mal in Lounge-Möbeln relaxen.

5. Local Community Hotels

In eine ähnliche Richtung geht das Konzept von so genannten Local Community Hotels. Damit sind nicht nur kleine Boutique-Hotels gemeint. Auch große Hotelketten setzen zunehmend auf Individualität statt Gleichförmigkeit. Die Häuser stehen in beliebten Wohngegenden, sind individuell eingerichtet und die Mitarbeiter kennen sich im Viertel aus – Insidertipps inklusive. So können Geschäftsreisende nach dem letzten Meeting die Szenebars im Kiez kennenlernen oder kurz vor der Abreise noch ein Mitbringsel aus dem coolen Laden in der Nachbarschaft kaufen.

6. Hotels erzählen eine Geschichte

In Hotels geht es heute nicht mehr nur darum, ein bequemes Bett und ein gutes Frühstück in einer angenehmen Umgebung zu bieten. Im Idealfall erzählt das Haus eine Geschichte: das Haus, in dem eine historische Persönlichkeit gelebt hat, das Hotel im Museum, in dem man die Kunst im Vorbeigehen aufnimmt, oder Pop-up Hotels, die nur für einen bestimmten Zeitraum verfügbar sind. Das behält man im Gedächtnis und hat zuhause auch noch was zu erzählen.

(Quelle: Move Online, Februar 2018)